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title: Zahlen Sie nicht doppelt – Sie haben’s schon bezahlt
description: Vermeiden Sie doppelte Ausgaben und nutzen Sie Ihre Microsoft 365 Lizenzen optimal. Erfahren Sie, welche Funktionen oft übersehen werden und wie Sie Kosten sparen können.
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[Technical Automation Blog | NudgeIT ](https://blog.nudgeit.com/de/automation)

# [Zahlen Sie nicht doppelt – Sie haben’s schon bezahlt](https://blog.nudgeit.com/de/automation/stop-paying-twice-you-probably-already-got-a-microsoft-license)

 Geschrieben von [Michael Eder](https://blog.nudgeit.com/de/automation/author/michael-eder) | 21.05.2025 09:09:45

Die meisten IT-Teams in kleinen und mittleren Unternehmen sitzen auf einem wahren Schatz – und wissen es nicht. Monat für Monat zahlen sie für Microsoft 365 Lizenzen (E3, E5, Business Premium) und kaufen trotzdem Drittanbieter-Tools für Funktionen, die Microsoft längst abdeckt. Gerätemanagement? Separat gekauft. Endpunktschutz? Noch eine Rechnung. Workflow-Automatisierung? Wieder ein zusätzliches Abo

## Realitätscheck: Was Sie bereits besitzen

Das Problem liegt nicht darin, dass Microsoft diese Funktionen versteckt. Vielmehr erkennen viele IT-Teams nicht, wie umfassend und ausgereift das Microsoft-Ökosystem mittlerweile ist. Ein schneller Überblick zeigt, was in Standardlizenzen bereits alles enthalten ist:

- **Microsoft Intune: **In E3, E5 und Business Premium enthalten – ersetzt Drittanbieter-Lösungen wie Jamf oder VMware Workspace ONE für das Mobile Device Management.
- **Windows Autopilot und Autopatch: **Vereinfachen Rollouts und automatisieren Updates – keine separaten Tools für Bereitstellung und Patch-Management nötig.
- **Defender for Endpoint und Office 365: **Bietet integrierten Schutz vor Malware und Phishing – konkurrenzfähig zu teuren EDR- und E-Mail-Sicherheitslösungen.
- **Azure Virtual Desktop (ACD) Clientlizenz**: Ermöglicht die Bereitstellung virtueller Desktops und Anwendungen.
- **Microsoft Bookings**: Kundentermine einfach organisieren – ohne kostenpflichtige Tools wie Calendly.
- **Power Automate und Power Apps**: Low-Code-Automatisierung für Ihre Teams – ersetzt oft Plattformen wie Zapier.

Das sind keine „Extras“ hinter weiteren Bezahlschranken – diese Funktionen **sind bereits enthalten** in vielen der Lizenzen, die Unternehmen ohnehin jeden Monat bezahlen.

*Tabelle 1: Die gängigen Microsoft-Basislizenzen enthalten zahlreiche Funktionen weit über Word, Excel & Co. hinaus.*

## Warum das wichtig ist: Versteckte Kosten, versteckte Komplexität

Allein die finanziellen Einsparungen sind ein Argument. Doch überflüssige Drittanbietertools kosten nicht nur Geld – sie führen auch zu:

- **Mehr Support-Aufwand** – jedes zusätzliche Tool bringt neuen Aufwand mit sich
- **Höherem Sicherheitsrisiko** – jede neue Lösung ist ein potenzielles Einfallstor
- **Langsameren IT-Prozessen** – statt ein Tool gut zu beherrschen, jongliert das Team mit zehn verschiedenen

Unternehmen, die ihre Microsoft-Lizenzen gezielt prüfen, entdecken oft Einsparpotenziale von mehreren Tausend – manchmal sogar Zehntausenden – Euro pro Jahr, **einfach durch Konsolidierung** auf Microsofts eigene Tools.

## Genauer hinsehen: Die Tücke liegt im Detail

Auf den ersten Blick mag Microsoft Defender for Endpoint P2 schwächer wirken als mancher spezialisierte Drittanbieter. Doch oberflächliche Vergleiche übersehen oft das Wesentliche: Defender P2 ist tief in die Microsoft-Welt integriert – vom Identitätsschutz in Entra bis zur Bedrohungsanalyse im Microsoft Security Portal.

Hier stolpern viele IT-Teams: „Inklusive“ wird mit „Basisfunktion“ gleichgesetzt. Doch Microsofts Tools entfalten ihre Stärke oft erst durch gezielte Konfiguration. Defender P2 kann – richtig über Intune und Entra ID eingerichtet – **gleichwertig oder sogar leistungsfähiger** sein als viele separate EDR-Lösungen.

*Tabelle 2: Vergleich Microsoft Defender vs. Drittanbieter – die volle Leistungsfähigkeit ergibt sich erst im Zusammenspiel mit Intune und Entra ID.*

## Der Einstieg: Ein konkreter Handlungstipp

Führen Sie ein Audit Ihrer Microsoft 365-Umgebung durch. Identifizieren Sie Drittanbieter-Tools, die durch Microsoft-Funktionen ersetzt werden können – mit 80–90 % Funktionsabdeckung.

Setzen Sie Prioritäten bei Tools wie **Intune**, **Power Automate** und **Defender for Endpoint** – sie liefern in der Regel den schnellsten ROI.

Das nächste Mal, wenn jemand ein neues Tool vorschlägt, fragen Sie zuerst:  
**„Haben wir dafür nicht schon etwas?“**

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